Montag, 23. Juni 2014

So fern wie ein Stern

 
 
Verlag: Amanda Frost; Auflage: 1 (27. Mai 2014)
 
Taschenbuch
346 Seiten
 
ISBN-10: 3000458328
ISBN-13: 978-3000458323
 
9,99 €
 
***
 
Inhalt in meinen Worten:
 
Der Tierarzt Mark ist der 3. Sirianer, der auf der Erde nach einer Frau sucht.
Allerdings nicht für ihn selbst, sondern für seine beiden Töchter.
Er selber braucht keine Frau, weil er gar nicht recht wüsste, was er mit ihr anfangen soll.
Er trifft Elena und sie scheint die Richtige zu sein.
Als Elena einen Autounfall hat, bei dem sie ihr Gedächtnis verliert, nimmt er sie mit auf seinen Planeten um sie gesund zu pflegen.
Die Kinder mögen sie ... und ihm ist sie auch nicht egal.
Aber er ist nicht fähig, wahre Gefühle zu empfinden.
So kann Elena nicht leben ...
 
Meine Meinung:
 
Der 3. Teil der Siria-Reihe scheint anfangs ganz anders zu laufen, wie man ihn sich vorstellt.
Mark will sich nicht verlieben. In seinem Herzen ist nur Platz für seine Kinder und seine Tiere.
Liebe und Sex sind für ihn nur Mittel zum Zweck und hatten ihm bisher nie Spass gemacht.
Bis er Elena kennenlernt.
Die Frau von der Erde, die bei einem Unfall ihr Gedächtnis verliert.
Bei ihr hat er ja leichtes Spiel, denn ihm bleibt schon mal erspart, zu erklären, dass er ein Ausserirdischer ist.
Sie mag Mark vom ersten Augenblick an und nicht nur, weil er der einzige ist, der sich wirklich um sie kümmert.
Sie mag auch seine Kinder, aber sie will Mark ganz und nicht nur den Sex mit ihm.
Obwohl er zugibt, noch nie so für eine Frau empfunden zu haben, bleibt er dabei, sich nicht verlieben zu können.
Der Leser, bzw. ich hatte von Anfang an das Gefühl, dass es Liebe oder zumindest grosse Zuneigung ist, was er für Elene fühlt.
Denn schon als sie auf der Erde im Krankenhaus lag, machte er sich Sorgen um sie, er nahm sie mit auf seinen Planeten, weil sie dort besser ärztlich versorgt werden kann, er liess Daten von ihr aus dem Computer der Polizei löschen - wahrscheinlich, weil er nicht wollte, dass sie gefunden wird (von einem Mann?), usw.
Und dann seine Reaktionen, wenn er sie sieht ;-)
Okay, Männer der Erde sollen da ja manchmal anders ticken als Frauen und auch ohne Gefühle sexuell erregt sein, aber ich denke, bei so einem sensiblen Sirianer wie Mark ist das nicht der Fall.
Überhaupt ist ALLEN klar, dass da Liebe im Spiel ist, nur Mark wehrt sich richtiggehend davor.
Und es ist lustig, spannend und sehr romantisch, wie es dann weitergeht mit den beiden.
 
Die Autorin hat mich auch dieses Mal nicht enttäuscht. Zwar mag ich den Planeten immer noch nicht, aber Elena bringt neuen Schwung und einen moderneren Stil auf den Planeten.
Die Story gefällt mir sehr ... doch Mark hätte ich gern ab und zu an den Schultern gepackt und geschüttelt. Was für ein sturer Kerl!!!
Es ist schon ein Weilchen her, dass ich Band 1 und 2 gelesen habe, aber mir kam es so vor, als wäre diesmal mehr Sex in der Story, oder?
Kam auch gut rüber ;-)
 
Ich hatte viel Spass beim Lesen und kann dieses Buch jedem empfehlen, der sich beim Lesen entspannen möchte. Das perfekte Buch für den kommenden Sommerurlaub.
Und obwohl das Ende anders klang, hoffe ich doch sehr, dass dies nicht der letzte Band der Reihe war. Ich würde gern noch weitere Geschichten der attraktiven Sirianer lesen.
Vielleicht könnte man Christian mal genauer unter die Lupe nehmen ...