Mittwoch, 4. September 2013

Gib mir meinen Stern zurück

 
 
Taschenbuch; 378 Seiten
 
ISBN-10: 3000412689
ISBN-13: 978-3000412684
 
9,99 Euro
 
***
 
Inhalt in meinen Worten
 
Auf dem Planeten Siria sind die Frauen unfruchtbar und um den Fortbestand ihrer Art zu retten, schicken die Sirianer Rafael auf die Erde.
Er soll die Schauspielerin Angelina Russo verführen und dafür sorgen, dass sie mit ihm auf den Planeten Siria zurückkehrt.
Doch das ist gar nicht so einfach ... ausserdem ist da ja auch noch Angelina´s tolpatschige Assistentin Valerie ...
 
Meine Meinung
 
Als ich mit dem Buch anfing und vom Planeten Siria las, war ich erst etwas skeptisch.
Aber das legte sich bereits bei der Beschreibung von Rafael *zwinker*
Seine Aufgabe, seinen Planeten zu retten, indem er eine Erdenfrau verführt, klang witzig und sehr interessant.
Ausserdem war es lustig, zu lesen, wie "freizügig" unser Planet den Sirianern vorkam.
Das versprach witzige Szenen und da wurde ich ebenfalls nicht enttäuscht.
Was mir gleich zu Anfang auffiel, war die Ähnlichkeit einer Romanfigur zu einem "echten" Prominenten.
So wurden auch gleich ein paar Geheimnisse eines Magiers unserer Zeit erklärt *hihi*
Diese Idee fand ich sehr witzig und es passte super zur Story.
Bis auf Angelina Russo fand ich alle Figuren sehr sympatisch ... aber auch die biestige Angelina kam gut rüber und man konnte sich gut vorstellen, warum man mit so einem Menschen nicht klar kommt.
Was ich nicht so gut fand, bzw. was ich gar nicht verstanden habe, war die "tolpatschige" Ex-Stuntfrau.
Das passte irgendwie nicht so gut zusammen. Man kann ja direkt froh sein, dass sie nicht schon viel eher einen viel schlimmeren Unfall hatte.
Und Männer, die beim Sex so viel reden wie Rafael, die gibt es echt nur auf fremden Planeten ;-)
Amanda Frost schreibt leicht verständlich, was ich unheimlich gut finde, denn ich hasse es, wenn ich ständig beim Lesen stoppen muss, um irgendwelche Fachbegriffe/Fremdwörter nachzuschlagen.
Das Buch hat Spass gemacht!
Anfangs dachte ich noch "Ohje ... Ausserirdische!" aber Amanda hat es so geschrieben, dass es nicht so "unrealistisch" rüber kommt ( und das sagt die, die total auf Vampire abfährt, gell?).
Es ist nicht kitschig und Rafael ist auch kein kleines, grünes Männchen mit Antennen auf dem Kopf.
Ganz im Gegenteil ... wer weiss, ob nicht wirklich schon seit Jahren Ausserirdische unter uns sind ;-)
Amanda hat sich mit diesem Roman einen grossen Traum erfüllt, mit dem sie uns auch viel Freude bereitet hat.
Ich bin schon sehr gespannt, wie es mit dem 2. Teil der Siria-Reihe weitergeht ;-)