Freitag, 25. Mai 2012

Verrückt nach einer Vampirin


Knaur Taschenbuch

Taschenbuch; 448 Seiten

ISBN-10: 3426508028
ISBN-13: 978-3426508022

9,99 €

Bayou Gavotte ist ein verschlafener Ort in den Südstaaten. Daran können auch die heimischen Nachtclubs und Vampire nicht viel ändern. Doch neuerdings treibt ein Erpresser sein Unwesen, also macht sich Detective Gideon O’Toole daran, ihn aufzuspüren. Wenn ihm dabei nur nicht ständig die Vampirin Ophelia in die Quere käme …

***

Inhalt in meinen Worten

Ophelia ist eine Vampirin und stolz darauf. Aber es nervt sie, dass fast alle Männer verrückt nach ihr sind. Nun versucht sich anscheinend jemand bei ihr für eine Abfuhr zu rächen und demoliert ihren wunderschönen Garten.
Weil sie dem Täter Angst einjagen will, ruft sie die Polizei und hat von da an ungewollten Polizeischutz.
Gideon O´Toole ist ein sehr attraktiver Mann, der ihr gefallen könnte, aber wird er mit ihrem Geheimnis klarkommen? Und wer versucht ihr zu schaden und schreckt selbst vor Mord nicht zurück?

Meine Meinung

Endlich mal ein Buch, in dem eine Vampirin die Männer verrückt macht.
Die meisten Vampirromane handeln ja eher vom männlichen Untoten, dem die Frauen hinterher laufen.
Aber Ophelia sieht diese Sache eher als Fluch und glaubt, nie die richtig grosse Liebe zu finden, weil die Männer nur von ihrem Vampir-Charme angelockt werden und dann, wenn sie das erste Mal Bekanntschaft mit ihren Fangzähnen machen, die Flucht ergreifen.
Die Angst, sowas nochmal erleben zu müssen, schüchtert sie ein und sie hat sich eigentlich schon damit abgefunden, für immer allein zu sein.
Deswegen hat sie auch aufgehört im Club ihrer Schwester zu arbeiten und ist in einen ruhigeren Ort gezogen, um so wenig wie möglich Kontakt zu Männern zu haben.
Mir gefällt Ophelia, die auch als Vampir äusserst menschliche Züge an sich hat.
Mag sicher daran liegen, weil sie ein "geborener" Vampir ist, der sich erst in der Pubertät wandelt und Fangzähne bekommt.
Diese Entwicklung kann man bei Zelda, Opelia´s Nichte, gut miterleben.
Ich finde es auch sehr verständlich nach mehreren missglückten Beziehungen erstmal den Kopf in den Sand zu stecken.
Ophelia hat Angst vor ihrer eigenen Anziehungskraft. Versteckt sich in ihrer Arbeit und versucht Gideon gleich von Anfang an, mit Unfreundlichkeit auf Abstand zu halten.
Sie glaubt, ihn damit zu schützen, verletzt sich aber nur selber damit, weil sie so auf das verzichtet, was sie am meisten braucht: Liebe
Aber sie treffen immer wieder aufeinander, weil Gideon meint, Ophelia sei eine ganz normale, hilflose Frau, die in grosser Gefahr schwebt.
Ein tolles Buch, das die Menschlichkeit in Vampiren zeigt und auch mal aus Sicht einer Vampirin erzählt, die ihre sexuelle Anziehungskraft nicht ausnutzt, sondern eher angenervt ist davon!
Spannend ... aber ich habe ehrlich gesagt schon besseres gelesen ;-)

Kommentare:

  1. Das hab ich schon ewig auf dem SUB. Wenn ich das hier so lese .. ich glaube, ich sollte dringend mal lesen. Deine Rezi macht jedenfalls Lust darauf, danke!

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  2. Ich fand es toll ... bin auf Deine Meinung gespannt!Viel Spass beim Lesen!

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