Dienstag, 14. Februar 2012

Weißer Elch


AAVAA-Verlag

Mini-Taschenbuch; 298 Seiten

ISBN Taschenbuch Sonderformat Mini: 978-3-86254-207-9

9,95 €

Einem Jungen gelingt es mit Hilfe von Räucherwerk, Verbindung zu einem Schamanen aus dem Pine Ridge Reservat aufzunehmen. Er bezieht seine Freunde mit ein, die wie er unter den Schwierigkeiten des Heranwachsens im Rahmen der Vorpubertät leiden. Gemeinsam lernen sie die Welt der Lakota kennen und gehen auf eine geheimnisvolle Reise, die sie bis ans Ende des Universums führt.

***

Inhalt in meinen Worten:

Hannes erscheint eines Tages ein Lakota Schamane und erst denkt er, er wird verrückt.
Als er dann aber seinen Freunden davon erzählt und die den sympatischen Indianer kennenlernen,
ist er sogar ein bisschen traurig, weil er dieses Geheimnis nicht mehr allein für sich hat!
Nun überlegen die Kinder, warum sie den Indianer sehen können und auch Weißer Elch glaubt, dass diese Begegnungen einen grösseren Sinn haben!
Ferdinand, der neue Schüler in Hannes´ Klasse und ein grosser Weltraum-Fan, schlägt vor, den Schamanen zu bitten, die Kinder ins Weltall zu begleiten, doch niemand weiss, ob das wirklich möglich ist ...

Meine Meinung:

Ich bin mal ganz ehrlich ... denn Sinn dieser Geschichte habe ich nicht wirklich verstanden.
Vielleicht liegt es daran, dass ich nicht wirklich Fan von Indianern und deren Geschichte bin.
Aber Weißer Elch ist Lakota Schamane in einem Reservat, wo alle ziemlich arm sind und die Kinderselbstmordrate extrem hoch ist.
Er ist frustriert, weil er seinem Volk nicht helfen kann.
Dann kommt es zu diesen Erscheinungen, durch die er erst Hannes und dann seine Freunde kennenlernt!
6 Kinder, die eigentlich ein schönes Leben haben ... aus der Sicht des Indianers!
Aber die Kinder sind unzufrieden und wünschen sich Dinge, die für den Indianer unverständlich sind!
Zwei total unterschiedliche Nationen, die unterschiedlich leben und ganz unterschiedliche Vorstellungen von einem schönen Leben haben!
Das könnte der Sinn des Buches sein ... aber im Endeffekt wurde hier ja nur den Kindern geholfen, bzw. ein grosser Wunsch erfüllt!
Der Indianer und sein Volk, die in meinen Augen wirklich Hilfe brauchen, gingen leer aus!
Ich hätte es sehr interessant gefunden, wenn man mehr von diesem Reservat erfahren hätte und sich die Autorin weniger bei den Kindern aufgehalten hätte!
Ich denke, ich habe dieses Buch nicht wirklich verstanden ... Spannung sucht man leider vergeblich!
Diesmal von mir keine gute Bewertung, aber wäre ja komisch, wenn mir alles gefallen würde!
Ich möchte aber noch hinzufügen, dass sich jeder sein eigenes Bild machen sollte!

Ich bedanke mich bei Claudia und bei Sigrid Lenz.


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